Plexus brachialis als Schema
Erstellt beschriftete Schemata des Plexus brachialis von den Wurzeln bis zu den Endästen, einfache Fassungen mit fünf Nerven, Karten der Erb- und Klumpke-Lähmung und Ansichten in Hals und Achsel. Für Studierende der Medizin, Anatomie und Anästhesie.
Plexus brachialis: Beispiele
Was jeder Prompt gezeichnet hat: das vollständige Schema mit allen elf Kollateralästen und den hinteren Divisiones in Grün, eine einfache Fassung nur mit Fasciculi und fünf Endästen, Erb- und Klumpke-Lähmung über den betroffenen Wurzeln und Trunci schattiert und der Plexus in situ zwischen den Skalenusmuskeln und um die A. axillaris mit den vier nummerierten Blockadehöhen. Eine Karte anklicken, um ihren Prompt zu laden und anzupassen.
Plexus brachialis beschriftet: jede Wurzel, jeder Truncus, Fasciculus und Ast
Jeder beschriftete Teil des Schemas, von der Wirbelsäule nach außen gelesen: Ursprung, Segmente und Versorgungsgebiet.

| Teil | Ursprung | Segmente | Versorgt |
|---|---|---|---|
| Wurzeln | Rami anteriores der Spinalnerven | C5, C6, C7, C8, T1 | Ziehen zwischen M. scalenus anterior und medius hindurch und bilden die Trunci |
| N. dorsalis scapulae | Wurzel C5 | C5 | M. rhomboideus major und minor, Teil des M. levator scapulae |
| N. thoracicus longus | Wurzeln C5, C6 und C7 | C5–C7 | M. serratus anterior |
| Truncus superior | Wurzeln C5 und C6 | C5–C6 | Vordere und hintere Divisio; N. suprascapularis und N. subclavius |
| Truncus medius | Allein die Wurzel C7 | C7 | Vordere und hintere Divisio; keine Äste |
| Truncus inferior | Wurzeln C8 und T1 | C8–T1 | Vordere und hintere Divisio; keine Äste |
| N. suprascapularis | Truncus superior | C5–C6 | M. supraspinatus, M. infraspinatus, Schultergelenk |
| N. subclavius | Truncus superior | C5–C6 | M. subclavius |
| Vordere Divisiones | Vorderseite jedes Truncus | C5–T1 | Fasciculus lateralis und medialis, die Beugeseite der Extremität |
| Hintere Divisiones | Rückseite jedes Truncus | C5–T1 | Fasciculus posterior, die Streckseite der Extremität |
| Fasciculus lateralis | Vordere Divisiones von Truncus superior und medius | C5–C7 | N. pectoralis lateralis, N. musculocutaneus, Radix lateralis des N. medianus |
| Fasciculus posterior | Hintere Divisiones aller drei Trunci | C5–T1 | Nn. subscapulares und N. thoracodorsalis, N. axillaris, N. radialis |
| Fasciculus medialis | Vordere Divisio des Truncus inferior | C8–T1 | N. pectoralis medialis, mediale Hautnerven, Radix medialis des N. medianus, N. ulnaris |
| N. pectoralis lateralis | Fasciculus lateralis | C5–C7 | M. pectoralis major |
| N. subscapularis superior | Fasciculus posterior | C5–C6 | Oberer Teil des M. subscapularis |
| N. thoracodorsalis | Fasciculus posterior | C6–C8 | M. latissimus dorsi |
| N. subscapularis inferior | Fasciculus posterior | C5–C6 | Unterer Teil des M. subscapularis, M. teres major |
| N. pectoralis medialis | Fasciculus medialis | C8–T1 | M. pectoralis minor und Teil des M. pectoralis major |
| N. cutaneus brachii medialis | Fasciculus medialis | C8–T1 | Haut des medialen Oberarms |
| N. cutaneus antebrachii medialis | Fasciculus medialis | C8–T1 | Haut des medialen Unterarms |
| N. musculocutaneus | Fasciculus lateralis | C5–C7 | M. coracobrachialis, M. biceps, M. brachialis; Haut des lateralen Unterarms |
| N. axillaris | Fasciculus posterior | C5–C6 | M. deltoideus, M. teres minor; Haut über dem unteren Deltamuskel |
| N. radialis | Fasciculus posterior | C5–T1 | M. triceps, Strecker des Unterarms; Haut der Rückseite von Oberarm, Unterarm und Hand |
| N. medianus | Fasciculus lateralis und medialis | C6–T1 (C5) | Die meisten Unterarmbeuger, Thenarmuskulatur, radiale zwei Mm. lumbricales; palmare Haut der radialen dreieinhalb Finger |
| N. ulnaris | Fasciculus medialis | C8–T1 | M. flexor carpi ulnaris, ulnare Hälfte des M. flexor digitorum profundus, die meisten Handmuskeln; Haut der ulnaren eineinhalb Finger |
Die Segmentzuordnung folgt TeachMeAnatomy und Kenhub; bei einigen Nerven weichen Lehrbücher um ein Segment ab, am häufigsten beim N. ulnaris (manche ergänzen C7) und beim N. medianus (manche ergänzen C5). Die Segmente in einer Prüfungsantwort sollten dem Lehrbuch des Kurses entsprechen.
Von den Wurzeln zu den Ästen, Läsionen und Blockaden: die gezeichneten Schemata des Plexus brachialis
Die Suchen verteilen sich auf das Schema selbst, eine seiner Ebenen (Wurzeln, Fasciculi oder Äste), den Merkspruch, der es zusammenhält, und die beiden klinischen Ansichten: wo der Plexus verletzt und wo er blockiert wird. Jede braucht andere Nerven auf dem Blatt.
Anatomie des Plexus brachialis
Der Plexus dort gezeichnet, wo er liegt, nicht als Leiterschema. Die Wurzeln verlassen die Foramina intervertebralia und ziehen mit der A. subclavia durch die hintere Skalenuslücke zwischen M. scalenus anterior und medius; die Trunci kreuzen das seitliche Halsdreieck oberhalb der ersten Rippe; die Divisiones ziehen hinter dem mittleren Drittel der Clavicula hindurch; die Fasciculi liegen in der Achsel um den zweiten Abschnitt der A. axillaris, hinter dem M. pectoralis minor, und sind nach ihrer Lage zu ihr benannt: lateralis, posterior und medialis. Alles oberhalb der Clavicula ist die Pars supraclavicularis, alles darunter die Pars infraclavicularis.
Plexus brachialis beschriftet
Die Fassung als Lösungsschlüssel: fünf Wurzeln C5, C6, C7, C8 und T1, Truncus superior, medius und inferior, sechs Divisiones, drei Fasciculi und fünf Endäste, dazu die benannten Kollateraläste aus der Wurzel C5, dem Truncus superior und jedem Fasciculus. Das sind 27 benannte Teile. Werden die hinteren Divisiones und der Fasciculus posterior in einem zweiten Farbton gezeichnet, lässt sich der einzige Fasciculus, der Fasern aus allen drei Trunci erhält, leicht verfolgen; so halten es auch die meisten Anatomieatlanten.
Plexus brachialis zeichnen
Die schnelle Prüfungsmethode: C5 bis T1 links untereinander schreiben; C5 mit C6 und C8 mit T1 verbinden, C7 allein lassen, das ergibt die drei Trunci; jeden Truncus zweiteilen; dann vor allem anderen das M rechts zeichnen. Das M besteht aus dem N. musculocutaneus oben links, dem N. medianus in der Mitte, gebildet aus je einem Schenkel des Fasciculus lateralis und medialis, und dem N. ulnaris unten rechts. Zuletzt die drei hinteren Divisiones zum Fasciculus posterior vereinen und N. axillaris und N. radialis daran hängen. Die Kollateraläste kommen am Ende dazu, Wurzel für Wurzel und Fasciculus für Fasciculus.
Merkspruch zum Plexus brachialis
Für die fünf Ebenen in Reihenfolge nutzen englischsprachige Lehrbücher Randy Travis Drinks Cold Beer: roots, trunks, divisions, cords, branches, also Wurzeln, Trunci, Divisiones, Fasciculi, Endäste (TeachMeAnatomy nimmt Read That Damn Cadaver Book, Kenhub Rugby Teams Don't Cover Bruises). Für die Endäste von oben nach unten im Schema passt MARMU auch mit den lateinischen Namen: musculocutaneus, axillaris, radialis, medianus, ulnaris. Für den Fasciculus posterior ULTRA: N. subscapularis superior (upper), N. subscapularis inferior (lower), N. thoracodorsalis, N. radialis, N. axillaris. Für den Fasciculus medialis viermal „medialis“ und ein U: N. pectoralis medialis, N. cutaneus brachii medialis, N. cutaneus antebrachii medialis, Radix medialis des N. medianus, N. ulnaris.
Wurzeln des Plexus brachialis
Die Wurzeln sind die Rami anteriores von C5, C6, C7, C8 und T1, nicht die hinteren und vorderen Wurzelfäden des Rückenmarks. Zwei Nerven gehen auf Wurzelebene ab: der N. dorsalis scapulae aus C5 zu den Mm. rhomboidei und zum M. levator scapulae und der N. thoracicus longus aus C5, C6 und C7 zum M. serratus anterior. Schemata der Varianten zeigen einen präfixierten Plexus mit einem Zufluss aus C4 oder einen postfixierten mit einem aus T2.
Trunci und Divisiones des Plexus brachialis
Truncus superior = C5 + C6, Truncus medius = C7, Truncus inferior = C8 + T1, auf der ersten Rippe so übereinander gestapelt, wie ihre Namen sagen. Der Truncus superior gibt den N. suprascapularis und den N. subclavius ab; Truncus medius und inferior geben nichts ab. Hinter der Clavicula teilt sich jeder Truncus in eine vordere und eine hintere Divisio, und die Divisiones selbst geben überhaupt keine Äste ab. Die vorderen Divisiones versorgen am Ende die Beugerlogen, die hinteren die Streckerlogen.
Fasciculi des Plexus brachialis
Fasciculus lateralis (C5–C7): die vorderen Divisiones von Truncus superior und medius; gibt den N. pectoralis lateralis, den N. musculocutaneus und die Radix lateralis des N. medianus ab. Fasciculus posterior (C5–T1): alle drei hinteren Divisiones; gibt N. subscapularis superior, N. thoracodorsalis und N. subscapularis inferior ab und endet als N. axillaris und N. radialis. Fasciculus medialis (C8–T1): allein die vordere Divisio des Truncus inferior; gibt den N. pectoralis medialis, die Nn. cutanei brachii und antebrachii mediales, die Radix medialis des N. medianus und den N. ulnaris ab.
Äste des Plexus brachialis und ihre Muskeln
Die fünf Endäste mit dem, was eine Tabelle zu Nerven und Muskeln daneben schreibt: N. musculocutaneus (C5–C7) zu M. coracobrachialis, M. biceps und M. brachialis; N. axillaris (C5–C6) zu M. deltoideus und M. teres minor; N. radialis (C5–T1) zum M. triceps und zur Streckseite des Unterarms; N. medianus (C6–T1) zu den meisten Unterarmbeugern und zur Thenarmuskulatur; N. ulnaris (C8–T1) zu M. flexor carpi ulnaris, der ulnaren Hälfte des M. flexor digitorum profundus und den meisten kleinen Handmuskeln. Die Kollateraläste ergänzen Mm. rhomboidei, M. serratus anterior, M. supraspinatus und infraspinatus, beide Mm. pectorales, M. subscapularis, M. teres major und M. latissimus dorsi.
Schema der Plexusläsionen
Das Schema mit der geschädigten Ebene schattiert. Die Erb-Lähmung ist eine obere Läsion von C5 und C6 am Truncus superior, meist weil Kopf und Schulter auseinandergezwungen werden, etwa bei einer schweren Geburt: Sie trifft N. suprascapularis, N. musculocutaneus und N. axillaris und hinterlässt die Kellnerstellung („waiter's tip“). Die Klumpke-Lähmung ist eine untere Läsion von C8 und T1 am Truncus inferior, weil der Arm nach oben gerissen wird: N. ulnaris und Radix medialis des N. medianus, eine Krallenhand und ein Horner-Syndrom, wenn die Wurzel T1 nahe am Rückenmark ausreißt.
Schema der Plexusanästhesie
Die anatomische Ansicht mit den vier klassischen Punktionshöhen. Interskalenär: Wurzeln und Trunci von C5 bis C7 zwischen den Skalenusmuskeln, für Schulteroperationen; meist bleiben C8 und T1 und damit das Ulnarisgebiet ausgespart, und fast immer wird der N. phrenicus dieser Seite mitblockiert. Supraklavikulär: Trunci und Divisiones dicht gepackt neben der A. subclavia über der ersten Rippe. Infraklavikulär: die Fasciculi um die A. axillaris unterhalb des Processus coracoideus. Axillär: die Endäste um die A. axillaris in der Achselhöhle, wo der N. musculocutaneus die Gefäß-Nerven-Scheide oft schon verlassen hat und eigens blockiert werden muss.
Plexus brachialis im Präparierkurs
Im Präparat wirkt der Plexus wie ein Gewirr, bis man das M findet: N. musculocutaneus, N. medianus und N. ulnaris vor der A. axillaris, die beiden Wurzeln des N. medianus als Mitte des Buchstabens. Von dort lassen sich Fasciculus lateralis und medialis zurückverfolgen, und der Fasciculus posterior findet sich hinter der Arterie, wenn man sie anhebt. Eine Präparatansicht wird von vorn gezeichnet, mit durchtrenntem und zurückgeklapptem M. pectoralis minor, damit Fasciculi und Arterie sichtbar werden.
Was ist der Plexus brachialis?
Der Plexus brachialis ist das Nervengeflecht aus den Rami anteriores der Spinalnerven C5, C6, C7, C8 und T1, das fast alle Muskeln und die Haut der oberen Extremität versorgt. Er zieht von der Halsseite zwischen den Skalenusmuskeln über die erste Rippe und hinter der Clavicula in die Achsel und ordnet sich dabei von fünf Wurzeln zu drei Trunci, sechs Divisiones, drei Fasciculi und fünf Endästen um. Ein Schema des Plexus brachialis legt diese fünf Ebenen von links nach rechts aus, damit sich jeder Nerv bis zu seinen Wurzeln zurückverfolgen lässt. Die Abbildungen hier sind für Anatomieunterricht und Wiederholung gedacht, nicht für die Planung eines Eingriffs.
Zahlen, die man kennen muss
- 5 Wurzeln, 3 Trunci, 6 Divisiones, 3 Fasciculi, 5 Endäste. Der Merkspruch gibt die Reihenfolge vor; nach den Zahlen wird eine Prüfungsskizze bewertet.
- Die Divisiones sind die einzige Ebene ohne eigene Äste. Jeder Kollateralast entspringt einer Wurzel, dem Truncus superior oder einem Fasciculus.
- Der Fasciculus posterior ist der einzige, der aus allen drei Trunci gebildet wird, deshalb führt er C5 bis T1 und deshalb hat der N. radialis sämtliche Segmente des Plexus.
- Der N. medianus hat zwei Wurzeln, eine aus dem Fasciculus lateralis und eine aus dem Fasciculus medialis, und das V, das sie vor der A. axillaris bilden, ist die Mitte des M, das man im Präparat sieht.
- Die Fasciculi sind nach ihrer Lage um den zweiten Abschnitt der A. axillaris benannt, hinter dem M. pectoralis minor, nicht nach ihrer Position im Schema.

Plexus brachialis beschriften: das Schema mit leeren Linien
Das beschriftete Schema oben mit 27 leeren Antwortlinien, die fünf Spaltenüberschriften bleiben stehen. Von links ausfüllen, dann diese vier Stellen prüfen:
- 1
Drei Trunci, fünf Wurzeln
Zwei Wurzeln treffen sich am oberen Truncus, zwei am unteren; der mittlere Truncus ist allein C7.
- 2
Der grüne Fasciculus
Der einzige grüne Fasciculus, gespeist aus allen drei Trunci, ist der Fasciculus posterior; seine beiden grünen Enden sind N. axillaris oben und N. radialis darunter.
- 3
Das V rechts
Wo sich Linien aus dem oberen und unteren Fasciculus treffen, liegt der N. medianus, der N. musculocutaneus darüber, der N. ulnaris darunter.
- 4
Kollateraläste nach Ebene
Aus C5 der N. dorsalis scapulae, drei Zweige hinab zum N. thoracicus longus, dann der N. suprascapularis vor dem N. subclavius.
Erb-Lähmung und Klumpke-Lähmung im Vergleich
Die Erb-Lähmung ist eine obere Plexusläsion von C5 und C6, die Schulter und Ellenbogen schwächt; die Klumpke-Lähmung ist eine untere Plexusläsion von C8 und T1, die die Hand schwächt. Im Schema des Plexus brachialis liegt der Unterschied darin, welches Ende schattiert ist: der Truncus superior oder der Truncus inferior.
| Erb-Lähmung (obere) | Klumpke-Lähmung (untere) | |
|---|---|---|
| Wurzeln | C5, C6 (manchmal C7) | C8, T1 |
| Teil des Plexus | Truncus superior | Truncus inferior |
| Entstehung | Kopf und Schulter auseinandergezwungen: Schulterdystokie bei der Geburt, Sturz oder Motorradunfall auf die Schulter | Arm über den Kopf gerissen: Geburt aus Beckenendlage, Festhalten an einem Ast beim Sturz |
| Am stärksten betroffene Nerven | N. suprascapularis, N. musculocutaneus, N. axillaris, N. subclavius | N. ulnaris und Radix medialis des N. medianus |
| Geschwächte Muskeln | M. deltoideus, M. supraspinatus, M. infraspinatus, M. biceps, M. brachialis | Kleine Handmuskeln |
| Typisches Zeichen | Kellnerstellung: Arm adduziert und innenrotiert, Ellenbogen gestreckt, Unterarm proniert | Krallenhand: Finger in den Grundgelenken gestreckt, in den Fingergelenken gebeugt |
| Taube Haut | Schulteraußenseite und lateraler Oberarm (Dermatome C5–C6) | Medialer Unterarm und Hand (Dermatome C8–T1) |
| Häufigkeit | Die häufigere der beiden | Viel seltener; Horner-Syndrom, wenn T1 nahe am Rückenmark ausreißt |
Die meisten Geburtsverletzungen sind obere oder obere und mittlere Läsionen (C5–C7); eine reine untere Läsion ist selten, und eine komplette Plexusläsion betrifft alle fünf Wurzeln. Beim Schattieren eines Schemas Wurzeln und Truncus gemeinsam markieren, dann verfolgen, welche Endäste den schattierten Teil verlassen.
Fragen zum Plexus brachialis
Wo liegt der Plexus brachialis?
An der Halsseite und in der Achsel. Seine Wurzeln treten zwischen M. scalenus anterior und medius hervor, seine Trunci kreuzen die Basis des seitlichen Halsdreiecks über der ersten Rippe, seine Divisiones ziehen hinter der Clavicula hindurch, und seine Fasciculi und Äste liegen in der Achsel um die A. axillaris, bevor sie den Arm hinabziehen.
Was sind die Wurzeln des Plexus brachialis?
Die Rami anteriores der Spinalnerven C5, C6, C7, C8 und T1. Die Rami posteriores derselben Nerven gehen zur Rückenmuskulatur und Rückenhaut, nicht in den Plexus. Ein kleiner Zufluss aus C4 ergibt einen präfixierten Plexus, einer aus T2 einen postfixierten.
Was sind die fünf Endäste des Plexus brachialis?
N. musculocutaneus, N. axillaris, N. radialis, N. medianus und N. ulnaris. Der N. musculocutaneus kommt aus dem Fasciculus lateralis, N. axillaris und N. radialis aus dem Fasciculus posterior, der N. ulnaris aus dem Fasciculus medialis, und der N. medianus entsteht aus dem Fasciculus lateralis und medialis zusammen.
Was ist der Merkspruch für den Plexus brachialis?
Randy Travis Drinks Cold Beer: roots, trunks, divisions, cords, branches, also Wurzeln, Trunci, Divisiones, Fasciculi, Endäste. Für die Endäste in ihrer Reihenfolge im Schema MARMU (musculocutaneus, axillaris, radialis, medianus, ulnaris); für den Fasciculus posterior ULTRA (N. subscapularis superior, N. subscapularis inferior, N. thoracodorsalis, N. radialis, N. axillaris).
Aus welchem Fasciculus kommt der N. axillaris?
Aus dem Fasciculus posterior, mit den Segmenten C5 und C6. Er verlässt die Achsel mit der A. circumflexa humeri posterior durch die laterale Achsellücke, windet sich um das Collum chirurgicum des Humerus und versorgt M. deltoideus und M. teres minor sowie die Haut über dem unteren Deltamuskel.
Welche Nervenschädigung verursacht eine Scapula alata?
Meist eine Schädigung des N. thoracicus longus (C5, C6, C7), der den M. serratus anterior versorgt. Er geht direkt aus den Wurzeln ab und zieht außen an der Brustwand hinab, wo er bei Operationen und durch Überlastung gefährdet ist; ist der M. serratus anterior schwach, hebt sich der mediale Rand des Schulterblatts beim Abstützen gegen eine Wand von den Rippen ab.
Was versorgt der N. dorsalis scapulae?
M. rhomboideus major, M. rhomboideus minor und einen Teil des M. levator scapulae. Er ist der erste Ast des Plexus, geht allein aus der Wurzel C5 ab und durchbohrt den M. scalenus medius, deshalb steht er in einem vollständig beschrifteten Schema oben links.
Was versorgt der N. thoracodorsalis?
Den M. latissimus dorsi. Er geht zwischen N. subscapularis superior und inferior aus dem Fasciculus posterior (C6–C8) ab und zieht an der hinteren Achselwand zum Muskel hinab; Chirurgen nutzen ihn bei Plexusrekonstruktionen als Spendernerv.
Warum spart die interskalenäre Blockade den N. ulnaris aus?
Weil um die Wurzeln C5 bis C7 und die oberen Trunci injiziert wird und das Lokalanästhetikum C8 und T1, die Wurzeln des N. ulnaris, oft nicht erreicht. Sie eignet sich für Schulteroperationen und blockiert fast immer auch den N. phrenicus dieser Seite, der gleich daneben auf dem M. scalenus anterior liegt.
Was ist das M im Plexus brachialis?
Der Buchstabe, den N. musculocutaneus, N. medianus und N. ulnaris vor der A. axillaris bilden. Der Fasciculus lateralis gibt den N. musculocutaneus und die Radix lateralis des N. medianus ab, der Fasciculus medialis die Radix medialis und den N. ulnaris, und wo die beiden Wurzeln zusammentreffen, liegt die Mitte des M. Es ist die Landmarke, an der man sich im Präparat orientiert.
Quellen
- The Brachial Plexus — TeachMeAnatomy
- Brachial plexus: Anatomy, branches and mnemonics — Kenhub
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